Die letzten Jahre haben eine sehr intensive Entwicklung der in Ultraschallgeräten verwendeten Technologien mit sich gebracht. Die Richtung der Entwicklung der Ultraschalltechnik ist einerseits die Verbesserung der Qualität, Geschwindigkeit und Genauigkeit der Bildgebung und andererseits Die letzten Jahre haben eine sehr intensive Entwicklung der in Ultraschallgeräten verwendeten Technologien mit sich gebracht. Die Entwicklung der Ultraschalltechnik zielt einerseits auf eine Verbesserung der Bildqualität, Geschwindigkeit und Genauigkeit ab, andererseits auf eine möglichst weitgehende Minimierung der Kosten. Die führenden Gerätehersteller geben das Tempo der Veränderungen der Marktstandards vor und verbessern ihre Geräte fast jedes Jahr. Der Fortschritt in der Ultraschalltechnik war noch nie so dynamisch wie heute. Die Hauptentwicklungsrichtungen sind die Erhöhung der Empfindlichkeit und Reichweite der Bildgebung der Schallköpfe, die Einführung mehrerer Systeme zur Bildung des Ultraschallstrahls, die Erhöhung der Anzahl der Prozesskanäle und eine deutliche Steigerung der Bildverarbeitungsgeschwindigkeit. Die Hersteller konzentrieren sich einerseits auf die Verbesserung der Geräte und andererseits auf die Entwicklung immer fortschrittlicherer Spezialsoftware, die die Einsatzmöglichkeiten der Geräte erheblich erweitert. Worauf sollte man achten? Der wichtigste Parameter ist die Erzielung eines Bildes mit dem höchstmöglichen diagnostischen Wert, daher lohnt es sich, Geräte nach dem Prinzip âhöchste Bildqualität in kürzester Zeitâ auszuwählen. Eine bessere Bildgebung wird erzielt, wenn in den Geräten die Technologie der Kreuzung und Zusammenführung von Ultraschallwellen unter verschiedenen Winkeln, das sogenannte Compound Imaging, zum Einsatz kommt. Die so gewonnenen 2D-Bilder sind klarer und weisen besser definierte Gewebegrenzen auf. Es lohnt sich, auf die Anzahl der Verarbeitungskanäle zu achten â je höher die Geräteklasse, desto mehr Kanäle. Darüber hinaus sind die Betriebsmodi des Ultraschallgeräts und die in jedem Modus verfügbaren Funktionen (z. B. Kantenglättung, besserer Kontrast), die Anzahl der Kopfanschlüsse, deren Funktionsbereich, die Möglichkeit, weitere Köpfe zu erwerben, und deren Kompatibilität mit dem Gerät wichtig. Nicht ohne Bedeutung sind auch die Benutzerfreundlichkeit, eine intuitive und verständliche Software, zusätzliche Funktionen wie die Archivierung von Daten und die Möglichkeit, diese auf externe Speichermedien zu exportieren, sowie die Möglichkeit, das Gerät an ein Computernetzwerk anzuschlieÃen. Es gibt Situationen, meist in einer Klinik oder einer Krankenhausabteilung, in denen mehrere verschiedene Diagnostiker ein und dasselbe Ultraschallgerät verwenden. In solchen Situationen ist es wichtig, dass das Gerät relativ mobil ist, falls es in einen anderen Raum transportiert werden muss. Sehr hilfreich kann auch die Möglichkeit sein, die Einstellungen für jeden Benutzer individuell anzupassen. Die Miniaturisierung und die Einführung neuer nützlicher Funktionen für 3D-Sonden haben dazu geführt, dass diese langsam die 2D-Sonden aus Routineuntersuchungen verdrängen. Wenn jedoch 2D-Sonden ausreichend erscheinen, reicht es aus, das Gerät mit einer Anwendung zur Erzeugung von 3D-Bildern aus verbundenen 2D-Köpfen auszustatten. Sie können jederzeit volumetrische Köpfe für die 3D/4D-Bildgebung hinzukaufen und so die Diagnosemöglichkeiten Ihres Geräts erweitern. Die neuesten Technologien, die in den letzten Jahren den polnischen Markt erobert haben, sind die Volumen- und Tomographiebildgebung, die Kombination von Bildgebung und Navigation sowie die traditionelle und virtuelle Estastographie. In Kürze werden die Funktionen zur Eliminierung von Rauschen und Artefakten, die durch den Blutfluss oder Fettgewebe entstehen, sowie die Panorama-Bildgebungstechnologie, d. h. die Konstruktion von Bildern, die über den Penetrationsbereich der Schallköpfe hinausgehen, zum Standard werden. Vor- und Nachteile von tragbaren Ultraschallgeräten Hochwertige tragbare Geräte sind erst vor relativ kurzer Zeit, nämlich vor wenigen Jahren, auf dem polnischen Markt erschienen. Bei der Entscheidung für eine tragbare Version sollte man unbedingt auf die Bildqualität achten. Leider geht die Verkleinerung der Geräte manchmal zu Lasten der wichtigsten Eigenschaften von Ultraschallgeräten â der Geschwindigkeit und Genauigkeit der Bildgebung. Selbst die hochwertigsten tragbaren Geräte können nicht die fortschrittlichen Parameter stationärer Geräte erreichen. Mobile Ultraschallgeräte kommen dort zum Einsatz, wo eine schnelle und effiziente Untersuchung erforderlich ist und wo der Transport eines stationären Geräts erheblich erschwert oder sogar unmöglich ist. Mobile Ultraschallgeräte eignen sich vor allem für Notaufnahmen, Hausarztpraxen und Internisten, Intensivstationen, Operationssäle und überall dort, wo der Arzt mit seinem Gerät zum Patienten fahren muss. Mobile Geräte sind günstiger als stationäre, haben aber gleichzeitig relativ geringere Möglichkeiten. Bei der Auswahl einer mobilen Version sollte man sich in erster Linie von der Bildqualität leiten lassen, daher lohnt es sich, vor dem Kauf Geräte verschiedener Hersteller zu testen. Man sollte auch über den Verwendungszweck des Geräts und die Häufigkeit seiner Nutzung nachdenken. Je mehr Untersuchungen mit dem Gerät durchgeführt werden, desto mehr Schallköpfe werden benötigt und desto teurer wird das Gerät. Wenn Sie ein Gerät kaufen, dann nur eines mit mindestens zwei Sonden und einem Arbeitsbereich von mindestens 12 MHz sowie mit harmonischer Bildgebungstechnologie. Sie können auch ein Gerät mit der sogenannten Farb-Doppler-Option in Betracht ziehen, aber solche Geräte können bis zu fünf- oder sechsmal teurer sein als die günstigste Basisversion. Wichtig ist, dass das Gerät leicht zu transportieren ist â es sollte leicht sein (nicht mehr als 7-8 kg wiegen) und sich schnell und effizient starten lassen. Beachten Sie auch die Akkulaufzeit â derzeit ist eine Betriebsdauer von mindestens einer Stunde ohne externe Stromversorgung Standard. Auf den Markt kommen miniaturisierte Ultraschallgeräte. Die handgroÃen Geräte passen problemlos in die Tasche eines Kittels und können daher leicht überallhin mitgenommen werden. Der Umfang der möglichen Untersuchungen geht zwar vorerst nicht über die grundlegende Diagnostik hinaus, aber sie eignen sich beispielsweise hervorragend für die Notfallkardiologie zur schnellen Beurteilung des Herzzustands. Autor: Medical Online 19.09.2012
