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Ein Gerät, das die Geburt erleichtert und das Risiko von Komplikationen verringert

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P&P CITO
18Februar 2015
„Pressen!“ – diesen Befehl hat fast jede gebärende Frau schon einmal gehört. Die verbale Aufforderung zum Pressen ist besonders wichtig, wenn die Patientin unter einer Epiduralanästhesie steht. Wissenschaftler des Women’s and Children’s Hospital in Lafayette haben ein Gerät entwickelt, das der Frau während der Geburt signalisiert, wie effektiv das Pressen ist.

Ein Drittel der Gebärenden in Großbritannien erhält Anästhetika, die dafür bekannt sind, dass sie die Dauer der Geburt verlängern. Dies liegt unter anderem daran, dass die zur Anästhesie verwendeten Medikamente die Signale blockieren, die von den Nervenenden an das Gehirn gesendet werden und normalerweise signalisieren, wann man pressen muss. Dies ist nicht unerheblich, da eine längere Geburt ein höheres Risiko für Komplikationen sowohl für die Mutter als auch für das Kind mit sich bringt. Das Gerät der Wissenschaftler aus Lafayette wird mit Elektroden am Kopf des ungeborenen Kindes und am Damm der Frau befestigt. Es ist an einen normalen Laptop angeschlossen und liefert Informationen über die Bewegungen des Kindes und die Muskelkontraktionen der Mutter. Die Effektivität des Pressens wird auf einem übersichtlichen Diagramm und mithilfe eines Tons dargestellt, dessen Tonhöhe und Pulsfrequenz von der aktuellen Effektivität des Pressens und der Bewegung des Kindes abhängt. Die Erfindung wurde an einer Gruppe von 45 Frauen getestet, während eine weitere Gruppe von 24 Gebärenden als Kontrollgruppe diente. Es stellte sich heraus, dass die durchschnittliche Dauer der Pressphase bei den Frauen, die das Gerät benutzten, um 19 Minuten kürzer war (58 gegenüber 77 Minuten), was mit einer geringeren Komplikationshäufigkeit als bei den Frauen der Kontrollgruppe verbunden war. Autor: medexpress.pl 18.02.2015